-
26.10.2006
- → Inland
Bahnchef sperrt sich gegen Ausstellung
Frankfurt/Main. Der Streit um die für Januar 2008 geplante Ausstellung über die Deportation jüdischer Kinder in der Nazizeit mit Hilfe der damaligen Reichsbahn spitzt sich zu. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee kritisierte am Mittwoch die fortgesetzte Weigerung von Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, das Projekt in Bahnhöfen zu verwirklichen. Tiefensee betonte in der Süddeutschen Zeitung, die Ausstellung gehöre an die ehemaligen Tatorte. Mehdorn hatte am Wochenende seine Weigerung bekräftigt.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
