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Bahnchef sperrt sich gegen Ausstellung

Frankfurt/Main. Der Streit um die für Januar 2008 geplante Ausstellung über die Deportation jüdischer Kinder in der Nazizeit mit Hilfe der damaligen Reichsbahn spitzt sich zu. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee kritisierte am Mittwoch die fortgesetzte Weigerung von Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, das Projekt in Bahnhöfen zu verwirklichen. Tiefensee betonte in der Süddeutschen Zeitung, die Ausstellung gehöre an die ehemaligen Tatorte. Mehdorn hatte am Wochenende seine Weigerung bekräftigt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2006, Seite 4, Inland

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