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SPD will Konzernen nicht weh tun

Hamburg. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) will trotz Kritik aus der SPD an einem schärferen Vorgehen gegen zu hohe Strompreise festhalten. »Wir wollen dem Bundeskabinett den von uns geplanten Gesetzentwurf zur Strompreiskontrolle noch vor Weihnachten vorlegen«, sagte Joachim Wuermeling, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, der Financial Times Deutschland (Donnerstagausgabe). Kritik aus der SPD-Fraktion an den Plänen wies er zurück. »Wir haben bewußt das Instrument des Kartellrechts gewählt, weil wir den Eindruck haben, daß der Wettbewerb auf dem Strommarkt nicht richtig funktioniert.«

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2006, Seite 4, Inland

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