-
19.10.2006
- → Ausland
UN: Entscheidung erneut vertagt
New York. Das heftige Tauziehen um den künftigen Vertreter Lateinamerikas im UN-Sicherheitsrat ist auch am Dienstag ohne Ergebnis geblieben. Nach dem 22. Wahlgang unterbrach die Ratsvorsitzende Haya Rashed El Khalifa die Serie der Kampfabstimmungen zwischen Guatemala und Venezuela und kündigte eine Fortsetzung für Donnerstag an. Das von den USA unterstützte Guatemala kam zuletzt auf 102 Stimmen, verfehlte aber erneut die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit von 120 Stimmen. Auf Venezuela entfielen 77 Stimmen. Am Mittwoch sollten weitere Beratungen stattfinden, um eine Lösung vorzubereiten.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland