-
18.10.2006
- → Kapital & Arbeit
RWE verkauft Thames Water
Essen. Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE macht Ernst mit seinem Rückzug aus dem internationalen Wassergeschäft. Für insgesamt 12 Milliarden Euro verkauft der Konzern seine britische Wassersparte Thames Water an ein Konsortium unter Führung der australischen Macquarie-Bank. Das Geld soll nach RWE-Angaben genutzt werden, um durch Aquisitionen die Stellung auf den europäischen Strom- und Gasmärkten auszubauen. Thames Water versorgt im Großraum London rund acht Millionen Menschen mit Trinkwasser. Im Sommer hatte das Unternehmen für Negativschlagzeilen gesorgt, als es wegen des maroden Londoner Leitungnetzes zu einer Wasserknappheit in der britischen Hauptstadt kam.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit