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Airbus-Mitarbeiter kündigen Streiks an

München. Die deutschen Beschäftigten des Airbus-Konzerns wollen die angekündigten »Sparmaßnahmen« nicht kampflos hinnehmen. Konzernbetriebsratschef Rüdiger Lütjen sagte dem Nachrichtenmagazin Focus: »Sollte es auch nur in einem einzigen Werk zu einseitigen Einschnitten kommen, werden wir an allen deutschen Standorten solidarisch die Folterkammern öffnen, sprich: streiken.« Durch punktuelle Streiks in Schlüsselbereichen wären Arbeitsniederlegungen finanziell problemlos länger durchzuhalten – »notfalls für Jahre«, betonte Lütjen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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