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Karikaturen Motiv für versuchte Anschläge

Frankfurt/Main. Die mutmaßlichen Kofferbomber von Köln hatten ihre Anschläge offenbar aus Verärgerung über auch in deutschen Zeitungen veröffentlichte Mohammed-Karikaturen geplant. Dies sagte der Präsident des Bundes­kriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, dem Nachrichtenmagazin Focus. Einem Zeitungsbericht zufolge hätten die Anschläge eigentlich schon während der WM verübt werden sollen. Im Zusammenhang mit den gescheiterten Anschlägen vom 31. Juli wurden am Wochenende im Libanon sechs Verdächtige angeklagt, darunter auch El Hajdib und der Syrer Fadi A.S. Beide sitzen in der BRD in Haft. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, reiste am Wochenende in den Libanon, um sich mit den Behörden vor Ort über Ermittlungsergebnisse auszutauschen. Fadi A.S. bestreitet die Terrorvorwürfe. »Mein Mandant hat mit der Sache nichts zu tun«, sagte sein Verteidiger Wolfgang Ferner dem Spiegel.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2006, Seite 2, Inland

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