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Heftige Kritik an Pofalla-Vorschlag

Berlin. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla stößt mit seinem Vorschlag für schärfere familieninterne Unterhaltspflichten auf breite Ablehnung. Eine Unterhaltungspflicht von Kindern gegenüber ihren arbeitslosen Eltern sei »völlig undenkbar«, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Gerd Andres (SPD), am Wochenende. Juso-Chef Björn Böhning wies Pofallas Vorschlag ebenfalls scharf zurück, auch Linkspartei, FDP und Grüne halten davon nichts. Rückendeckung bekam Pofalla lediglich von der eigenen Partei. Der CDU-Generalsekretär hatte sich am Freitag im RBB-Inforadio dafür ausgesprochen, daß Kinder zur Finanzierung der Unterhaltskosten ihrer arbeitslosen Eltern herangezogen werden sollten.

(ddp/jW)

(Siehe auch "Abgeschrieben")
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2006, Seite 2, Inland

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