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Polen macht sich stark für Todesstrafe

Warschau/Strasbourg. Polen hat die in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebene Ächtung der Todesstrafe in Frage gestellt. Das Dokument solle dahingehend verändert werden, daß die Frage der Todesstrafe den nationalen Regierungen überlassen bleibe, sagte der polnische Präsidentenberater Przemyslaw Gosiewski am Donnerstag. Die Parlamentarische Versammlung des Europarats zeigte sich am Donnerstag in einem Brief empört über die Forderung und drohte indirekt mit einem Ausschluß aus der Organisation.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2006, Seite 2, Ausland

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