Zum Inhalt der Seite

Grünes Licht für Ölbohrungen

Washington. Der US-Senat will die Küstengewässer am Golf von Mexiko für Öl- und Gasbohrungen freigeben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete das Oberhaus des Kongresses am Dienstag abend (Ortszeit) in Washington mit 71 gegen 25 Stimmen. Mit dem Gesetz soll ein seit 25 Jahren geltendes Verbot der Erschließung dieser Gewässer durch die Energiewirtschaft aufgehoben werden. Die Befürworter des Gesetzes argumentieren, daß so die Abhängigkeit der USA von Öl- und Gasimporten reduziert werden könnte. Umweltgruppen haben gravierende Einwände gegen die Aufhebung des Verbots und fordern, den Energiebedarf der Vereinigten Staaten durch stärkere Förderung alternativer Energiequellen zu sichern. Die zweite Kammer des Kongresses, das Repräsentantenhaus, hat sich bisher gegen die Aufhebung des Verbots ausgesprochen, so daß es jetzt zu einem Vermittlungsverfahren kommen wird.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2006, Seite 9, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!