Zum Inhalt der Seite

Was Kurzes

Am Dienstag führte Wolfgang Mühl-Benninghaus, Medienprofessor an der Humboldt-Uni Berlin, ein Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp: Die Ursachen und Auswirkungen der Kämpfe zwischen Israel, der Hisbollah und der Hamas, erklärte er, werden insbesondere von den Fernsehsendern »nicht ausreichend reflektiert«. Was die Berichte an Informationen enthielten, sei aufgrund der kurzen Sendezeiten »nicht ausreichend«. Jede Konfliktpartei versuche, Bilder von Opfern und von Zerstörung »für sich zu instrumentalisieren«. Mehr hat die Agentur vom Gespräch mit dem Professor nicht mitzuteilen. Alles sehr banal, sehr verkürzt, »nicht ausreichend«.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2006, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!