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Schering-Übernahme kostete 125 Millionen

Berlin. Der Übernahmekampf hat das mittlerweile zum Leverkusener Bayer-Konzern gehörende Pharmaunternehmen Schering mehr Geld gekostet als von Beobachtern erwartet. Dennoch gab sich Schering am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung seiner Halbjahresbilanz optimistisch und hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Der Grund: Das Geschäft mit den umsatzstärksten Medikamenten, dem Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon und dem Verhütungsmittel Yasmin, entwickelt sich sehr erfolgreich.

Auf rund 125 Millionen Euro bezifferte das Unternehmen die übernahmebedingten Kosten für Banken, Anwälte, Berater und Anzeigenkampagnen in den ersten sechs Monaten. Bevor Schering für rund 17 Milliarden Euro von Bayer übernommen wurde, hatte es sich im Frühjahr gegen einen feindlichen Übernahmeversuch durch den Darmstädter Medikamentenhersteller Merck gewehrt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2006, Seite 9, Inland

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