-
05.07.2006
- → Feuilleton
Oskar gestorben
Der unter dem Künstlernamen »Oskar« bekannte Schnellzeichner Hans Bierbrauer ist tot. Der gebürtige Berliner ist am Montag im Alter von 84 Jahren im ostholsteinischen Eutin gestorben. Der Künstler war als Schnellzeichner in der »Abendschau« des Sender Freies Berlin (SFB) populär geworden, wo er mehr als 2000 Mal live von Kommentaren begleitet seine Porträts in Windeseile auf die Leinwand brachte. Bundesweit bekannt wurde er an der Seite von Entertainer Hans Rosenthal in dessen Fernsehshow »Dalli, Dalli« (1971–1986).
Bierbrauer kam am 24. Februar 1922 in Berlin-Wedding als Sohn eines Gelegenheitsarbeiters zur Welt und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er erlernte den Beruf des Lithographen und besuchte nebenbei das Abendgymnasium. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er in Gefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Nach Kriegsende nahm er sein Studium an der Hochschule für Kunst wieder auf, das er jedoch auf Grund von Geldproblemen abbrechen mußte. Seiner großen Liebe, der Malerei, blieb er treu. In den vergangenen Jahren hatte er sich wieder verstärkt der abstrakten Malerei zugewandt.
(ddp/jW)
Bierbrauer kam am 24. Februar 1922 in Berlin-Wedding als Sohn eines Gelegenheitsarbeiters zur Welt und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er erlernte den Beruf des Lithographen und besuchte nebenbei das Abendgymnasium. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er in Gefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Nach Kriegsende nahm er sein Studium an der Hochschule für Kunst wieder auf, das er jedoch auf Grund von Geldproblemen abbrechen mußte. Seiner großen Liebe, der Malerei, blieb er treu. In den vergangenen Jahren hatte er sich wieder verstärkt der abstrakten Malerei zugewandt.
Anzeige
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton