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Kommunen wollen drei Milliarden Euro

Berlin. Die Kommunen fordern von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) einen Nachschlag von drei Milliarden Euro für die Unterkunftskosten von Hartz-IV-Empfängern. Die im Haushalt 2007 vorgesehene Bundesbeteiligung von zwei Milliarden Euro reiche bei weitem nicht aus, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstagausgabe). Benötigt würden rund fünf Milliarden Euro, »da ansonsten insbesondere bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden die Lichter ausgehen«. Auch der Deutsche Städtetag forderte den Bund auf, seinen Anteil an den Unterkunftskosten Langzeitarbeitsloser aufzustocken. Die Zahl der Hartz-IV-Haushalte sei von Dezember bis Juni um etwa 220000 gestiegen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2006, Seite 5, Inland

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