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Ver.di: Ladenöffnung zur WM ein Mißerfolg

Berlin. Die Gewerkschaft ver.di sieht die längeren Ladenöffnungszeiten während der Fußball-WM als Mißerfolg an. »Fußballfans kommen zum Fußballgucken und zum Feiern – nicht zum Einkaufen«, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane am Dienstag in Berlin. Die Hoffnungen der Politiker auf einen Aufschwung des Einzelhandels hätten sich nicht erfüllt. »Die Beschäftigten im Einzelhandel, die selbst gerne dieses Fußballfest live miterleben würden, stehen sich die Beine in den Bauch und warten vergeblich auf Kunden«, sagte die Gewerkschafterin. Die Kunden hätten damit gezeigt, daß längere Öffnungszeiten überflüssig sind. Im Zuge der »Föderalismusreform«, die am Freitag im Bundesrat beschlossen werden soll, fällt die Zuständigkeit für die Ladenöffnungszeiten an die Länder. In mehreren Bundesländern ist bereits die vollständige Freigabe an Werktagen geplant.

(ddp/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2006, Seite 2, Inland

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