-
20.06.2006
- → Inland
Kartoffelchips stärker belastet
Berlin. Kartoffelchips sind laut Tests der Verbraucherorganisation foodwatch stärker mit der möglicherweise krebserrregenden Substanz Acrylamid belastet als im Vorjahr. Acht der 13 auch 2005 untersuchten Produkte weisen höhere Werte auf. Beipielsweise enthielt die Sorte »Paprika« der Marke »Pringles« 56 Prozent mehr Acrylamid als 2005 und damit rund zehnmal soviel wie der Testsieger. Den Behörden und Herstellern sei der Acrylamidgehalt in der Regel bekannt. Durch das Fehlen einer Informationspflicht würde die Gesundheit der Verbraucher bewußt gefährdet, sagte eine foodwatch-Sprecherin am Montag in Berlin. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland