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20.06.2006
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Denkmal für tote Bundeswehrsoldaten
Berlin. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) will im nächsten Jahr ein Denkmal für im Dienst umgekommene Bundeswehrsoldaten einweihen, sagte Ministeriumssprecher Bernd Hellstern am Montag in Berlin. Jung hatte in der Berliner Zeitung vom Montag gefordert: »Wir brauchen ein Ehrenmal für alle Angehörigen der Bundeswehr, die im Rahmen ihres Dienstes im In- und Ausland ihr Leben gelassen haben.«
Seit 1956 seien 2600 Bundeswehrsoldaten im Dienst gestorben, sagte Hellstern. Bei Auslandseinsätzen seien 64 Soldaten ums Leben gekommen, darunter 39 durch Fremdeinwirkung. (AFP/jW)
Seit 1956 seien 2600 Bundeswehrsoldaten im Dienst gestorben, sagte Hellstern. Bei Auslandseinsätzen seien 64 Soldaten ums Leben gekommen, darunter 39 durch Fremdeinwirkung. (AFP/jW)
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