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Fischer I

Joseph Fischer geht im Herbst als Gastprofessor an die amerikanische Elite-Universität Princeton. Der frühere Bundesaußenminister werde einer der Dozenten für den Kurs »Internationale Krisendiplomatie«, teilte die Woodrow Wilson School of Public and International Affairs der Universität mit. Im Frühjahr soll ein Seminar über internationale Beziehungen folgen.

Nach Informationen der Netzeitung wird Fischer das Seminar zusammen mit dem österreichischen Politik-Professor Wolfgang Danspeckgruber geben. Die Online-Zeitung beruft sich dabei auf eine inzwischen nicht mehr vorhandene Ankündigung auf der Web-Seite der Uni. Danspeckgruber unterrichtet seit 1987 europäische Politik in Princeton.

Fischer hat demnach einen Ein-Jahres-Vertrag als »Frederick H. Schultz Class of 1951 Professor of International Economic Policy« unterzeichnet. Außerdem werde er leitendes Mitglied am Wilson School’s Liechtenstein Institute of Self-Determination und Mitglied am EU-Programm von Princeton sein. Er verfüge über einen lebhaften Verstand und ungemein viel Erfahrung, erklärte die Dekanin der Woodrow Wilson School, Anne-Marie Slaughter.

Der 58jährige war von 1998 bis 2005 Bundesaußenminister, derzeit sitzt er für die Grünen im Bundestag. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2006, Seite 12, Feuilleton

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