-
30.05.2006
- → Ausland
Flüchtlingsstrom reißt nicht ab
Madrid. Der Zustrom illegaler Einwanderer auf die Kanarischen Inseln reißt nicht ab: Am Montag kamen drei Boote mit insgesamt 256 Flüchtlingen auf Teneriffa und Las Palmas an, wie die Rettungskräfte mitteilten. Eine spanisch-mauretanische Patrouille fing zudem ein Boot mit 37 Flüchtlingen vor der mauretanischen Küste ab, so die spanische Küstenwache. Bereits am Wochenende waren mehr als 400 Flüchtlinge auf Teneriffa angekommen. In Madrid trafen sich am Montag die Botschafter neun europäischer Staaten, Vertreter der EU-Kommission und der EU-Grenzagentur, um über die illegale Einwanderung zu beraten. Seit Januar erreichten bereits fast 8000 illegale Einwanderer die Kanaren. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
