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CIA gibt Existenz von Geheimknästen zu

Strasbourg. Der US-Geheimdienst CIA hat nach Informationen des zuständigen Untersuchungsausschusses im Europaparlament »zwischen 30 und 50« Verschleppungen mutmaßlicher Terroristen seit den Attentaten vom 11. September 2001 zugegeben. Diese Zahlen hätten »hochrangige CIA-Agenten« vergangene Woche einer Delegation des Ausschusses in Washington genannt, berichtete der italienische Christdemokrat Giovanni Favia am Mittwoch in Strasbourg. Nicht berücksichtigt seien dabei die Hunderten Gefangenen, die von der CIA nach Guantánamo gebracht wurden. Wie viele dieser »30 bis 50« Verschleppungen in Europa stattfanden, hätten die CIA-Beamten nicht gesagt, berichtete Favia, der dem CIA-Ausschuß des Europaparlaments angehört und an der Washington-Reise teilnahm. Die Geheimdienstvertreter hätten aber zugegeben, daß die CIA geheime Gefängnisse in Europa, Asien und Afrika unterhalten habe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2006, Seite 1, Ausland

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