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18.05.2006
- → Ausland
US-Behörden verklagen Coca-Cola
Los Angeles. Der US-Getränkeriese Coca-Cola wird von den Behörden im US-Bundesstaat Kalifornien wegen zu hoher Bleikonzentration in seiner Cola verklagt. Der Bundesstaat Kalifornien und die Stadt Los Angeles reichten bei einem Gericht der Stadt Klage ein, wie am Dienstag (Ortszeit) bekannt wurde. Darin wird Coca-Cola aufgefordert, den Verkauf von in Mexiko abgefüllter Brause in den USA zu stoppen. Demnach wurde sowohl in der Flaschenbemalung als auch in dem Getränk selbst zu viel Blei gefunden. Der Klageschrift zufolge werden in den USA jedes Jahr rund 20 Millionen Flaschen Coca-Cola aus Mexiko verkauft. Ein Konzernsprecher wies die Vorwürfe zurück. Alle Produkte entsprächen den gesetzlichen Vorschriften.
Erst vor drei Wochen war ein ähnlicher Streitfall zwischen den US-Behörden und dem Coca-Cola-Konkurrenten Pepsi mit einem millionenschweren Vergleich beendet worden. Pepsi verpflichtete sich demnach, zu verhindern, daß bleiverseuchte Flaschen auf den Markt kommen. In Japan nahm Coca-Cola zudem vor einer Woche mehr als zwei Millionen Flaschen mit Softdrinks vom Markt, die Eisenrückstände enthielten. (AFP/jW)
Erst vor drei Wochen war ein ähnlicher Streitfall zwischen den US-Behörden und dem Coca-Cola-Konkurrenten Pepsi mit einem millionenschweren Vergleich beendet worden. Pepsi verpflichtete sich demnach, zu verhindern, daß bleiverseuchte Flaschen auf den Markt kommen. In Japan nahm Coca-Cola zudem vor einer Woche mehr als zwei Millionen Flaschen mit Softdrinks vom Markt, die Eisenrückstände enthielten. (AFP/jW)
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