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Bertelsmann doch nicht an die Börse?

Frankfurt/Düsseldorf. Die Verlegerfamilie Mohn kann den umstrittenen Börsengang des Medienkonzerns Bertelsmann offenbar doch verhindern. Wie das Handelsblatt am Freitag berichtete, verfügt die Eigentümerfamilie über ein Vorkaufsrecht für den 25,1-prozentigen Anteil des belgischen Milliardärs Albert Frère an dem Medienriesen. Dessen Finanzholding Groupe Bruxelles Lambert (GBL) habe den Mohns vertraglich 30 Tage für einen Rückkauf der Aktien eingeräumt, sobald Frère einen Börsengang verlange. Der Miteigentümer hat dies bereits im Alleingang für das kommende Jahr angekündigt. Die Mohns wollen das verhindern. Die Familie hält die übrigen knapp 75 Prozent der Anteile an dem Gütersloher Konzern.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2006, Seite 9, Inland

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