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12.05.2006
- → Ausland
Weiter heftige Kämpfe in Mogadischu
New York/Mogadischu. Bei den Machtkämpfen zwischen rivalisierenden Milizen in Somalia gewinnen die islamistischen Rebellen in der Hauptstadt Mogadischu die Oberhand. Rund 80 Prozent der somalischen Hauptstadt seien inzwischen unter Kontrolle der Fundamentalisten, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Sicherheitsrats. Seit Sonntag liefern sich beide Seiten wieder heftige Gefechte in Mogadischu. Nach Angaben von Friedensaktivisten wurden dabei allein in der Nacht zum Donnerstag 17 Menschen getötet, Tausende Einwohner flüchteten. Hauptrivale der Islamisten ist laut dem UN-Bericht die Allianz für die Wiederherstellung des Friedens und des Widerstandes gegen Terrorismus (ARPCT), ein Zusammenschluß ehemaliger Warlords, der die USA bei der Suche nach Mitgliedern des Terrornetzwerks Al Qaida in Somalia unterstützt. (AFP/jW)
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