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1000 Terrortote allein in Bagdad

Bagdad. In der Hauptstadt des US-besetzten Irak sind im vergangenen Monat mehr als 1000 Menschen tot aufgefunden worden – »die meisten von ihnen gefesselt, gefoltert, erschossen und in Brand gesetzt«, wie die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch meldete. Für den Großteil der Morde werden paramilitärische Schiitengruppen verantwortlich gemacht, die dem Innenministerium nahestehen und deren Gründung von den US-Besatzern ursprünglich gefördert wurde. Präsident Dschalal Talabani sagte bei der Bekanntgabe der Zahlen am Mittwoch, das Töten müsse endlich ein Ende finden. Die Zahl von 1091 Toten sei nur die Spitze des Eisbergs. Hinzu kämen viele weitere Leichen, die nicht entdeckt würden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2006, Seite 1, Ausland

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