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10.05.2006
- → Sport
Mit Werbezeit gegengerechnet
Frankfurt/Main. Sogenannte Flitzer, die für ein paar Sekunden wohlverdienter Berühmtheit hoffentlich nackt auch über die hiesigen WM-Plätze düsen werden, haben mit drakonischen Geldstrafen zu rechnen. »Hochrechnungen durch die FIFA haben ergeben, daß man durch den Werbeausfall schnell bei einer Strafe in sechsstelliger Höhe wäre«, sagte Helmut Spahn, Sicherheitsfuzzi beim WM-OK. »Da müssen sich diese Leute überlegen, ob sich das noch rentiert«, fügte er hämisch an. WM-OK-Chef Franz Beckenbauer hatte nach dem Konföderationen-Cup im vergangenen Sommer gemeint, »daß es bei der WM nicht mehr passieren darf, daß sich da einige mit Gymnastik ihre Zeit vertreiben«. Man müsse verhindern, »daß sich da einige einen Spaß daraus machen und daß das zu einem regelrechten Sport wird«. (sid/jW)
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