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Flüchtlingsdrama vor Küste Jemens

Genf. Vor der Küste des Jemens sind 39 afrikanische Flüchtlinge ertrunken. Die aus Somalia und Äthiopien stammenden illegalen Einwanderer seien von Schleppern mit vorgehaltener Waffe gezwungen worden, auf dem offenen Meer über Bord zu springen, berichtete das UN-Flüchtlingskomissiariat am Montag in Genf. Das Schiff hatte während der Überfahrt technische Probleme, war aber von zwei weiteren Schmugglerbooten mitgeschleppt worden. Weil das beschädigte Schiff jedoch nicht an Land gelangen konnte, zwangen die Schmuggler schließlich die Passagiere von Bord zu springen. Nur 98 von ihnen gelang es sich zu retten, die anderen ertranken.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2006, Seite 6, Ausland

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