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Tschernobyl-Gedenken in Ukraine und Belarus

Kiew/Minsk. Zwanzig Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl haben am Mittwoch weltweit Tausende Menschen der Opfer des bislang größten atomaren Unfalls gedacht. In der Ukraine begannen die Veranstaltungen dazu bereits in der Nacht. Präsident Viktor Juschtschenko nahm an einem Gottesdienst in Kiew teil. Am Mittag hielt er nach einer Schweigeminute für die Opfer vor dem Reaktor eine Rede, in der er den Einsatz der Katastrophenhelfer würdigte. In der belarussischen Hauptstadt Minsk versammelten sich rund 1500 Menschen zu einem Gottesdienst für die Liquidatoren, die unmittelbar nach der Katastrophe als erste Helfer in dem wenige Kilometer von der Grenze entfernten Tschernobyl eingesetzt waren. In Belarus waren 70 Prozent der Radioaktivität niedergegangen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2006, Seite 2, Ausland

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