Zum Inhalt der Seite

Afrikaner in Neuruppin bedroht

Neuruppin. Wenige Tage nach dem Überfall auf einen Deutsch-Äthiopier in Potsdam ist in Neuruppin ein Asylbewerber aus Afrika in einem Bus beleidigt und bedroht worden. Die Polizei sei am Dienstag abend über den Notruf von dem Opfer informiert worden, teilten die Staatsanwaltschaft Neuruppin und das Polizeipräsidium Potsdam am Donnerstag mit. Der 25jährige Asylbewerber aus dem Tschad gab bei der Polizei an, er sei gegen 19.20 Uhr in einem Bus der Linie 770 von einem unbekannten jungen Mann beleidigt und bespuckt worden. Außerdem seien ihm Schläge angedroht worden. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!