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Iranische Kritik an Washington

Teheran. Einen Tag vor Beginn der Nahost-Reise von US-Außenministerin Condoleezza Rice hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad Washingtons Politik in der Region scharf kritisiert. Der iranischen Nachrichtenagentur IRNA sagte er am Sonntag, die von der US-Regierung propagierte Demokratie habe in der arabischen Welt andere als die von Washington erhofften Folgen. Dies gelte für den Iran, den Irak und den Libanon ebenso wie für die Palästinensergebiete. Überall dort, wo es freie Wahlen gebe, würden »Islamisten und dem Widerstand positiv gegenüberstehende Gruppen« gewinnen. Rice hatte den Iran vor ihrer Reise nach Ägypten und in die Golfregion der Finanzierung des »weltweiten Terrorismus« beschuldigt.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2006, Seite 7, Ausland

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