Zum Inhalt der Seite

Überfälle auf chinesische Studenten in Köthen

Dessau. Nach drei Überfällen auf chinesische Studenten binnen weniger Tage in Köthen (Sachsen-Anhalt) ermittelt der Staatsschutz. Zunächst hatte am 5. Februar ein 25jähriger Student aus China via Internet Strafanzeige gestellt und mitgeteilt, am Bahnhof von Köthen von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und geschlagen worden zu sein, wie die Polizei am Donnerstag in Dessau mitteilte. Das Opfer habe die Angreifer als kahlköpfige, schwarz bekleidete Personen beschrieben. Am 10. Februar sei es zu zwei ähnlichen Straftaten im Stadtgebiet von Köthen gekommen, hieß es weiter. Als Motiv der Überfälle werde Fremdenfeindlichkeit vermutet.


(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!