Zum Inhalt der Seite

Keine Einigung bei AEG in Nürnberg

Nürnberg. Die Verhandlungen zwischen IG Metall und AEG-Management über die Zukunft des Nürnberger Hausgerätewerkes sind auch in der dritten Runde ergebnislos abgebrochen worden. »Wir haben uns eine Denkpause bis nächsten Donnerstag verpaßt«, sagte der bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer am Mittwoch im Anschluß an die knapp zweistündigen Gespräche. Nun müsse es darum gehen, daß die AEG-Geschäftsführung das Gesamtvolumen ihres Angebotes von derzeit 100 Millionen Euro vergrößere. In der vergangenen Woche hatte AEG der Gewerkschaft ein Paket unterbreitet, das für die von der Schließung betroffenen 1 700 Mitarbeiter Abfindungen und Qualifizierungsmaßnahmen im Volumen von rund 100 Millionen Euro vorsieht. Der Geschäftsführer der AEG Hausgeräte, Dieter Lange, hielt am Mittwoch am genannten Volumen fest.(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2006, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!