-
07.02.2006
- → Ausland
Rußland warnt vor Isolierung Irans
Athen. Im Streit um das iranische Atomprogramm hat Rußland vor einer Isolierung Teherans gewarnt. »Drohungen und Gewalt sind nicht erforderlich«, sagte Außenminister Sergej Lawrow (Foto) am Montag in Athen. Der Abbruch aller Kontakte wäre die schlechteste und gefährlichste aller Entwicklungen, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im russischen Parlament, Konstantin Kosatschew. Für den 16. Februar sind Gespräche über den russischen Vorschlag geplant, Uran für iranische Atomkraftwerke in Rußland anzureichern. Er rate »zum gegenwärtigen Zeitpunkt von Prophezeihungen und ungefähren Voraussagen ab«, so Lawrow.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!