Zum Inhalt der Seite

Angehörige stürmten Fährbüro in Ägypten

Safaga. Hunderte Angehörige von Opfern des Fährunglücks im Roten Meer haben am Montag die Büros der Betreibergesellschaft des gesunkenen Schiffes gestürmt. Anschließend lieferten sie sich Augenzeugen zufolge heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die aufgebrachte Menge versammelte sich am Morgen vor dem Sitz von Al Salam Maritim in der ägyptischen Hafenstadt Safaga und verlangten nach Nachrichten von ihren Angehörigen. Bei dem Fährunglück kamen nach jüngsten Angaben der Behörden mindestens 989 Menschen ums Leben. Weitere 98 Menschen gelten als vermißt. 426 Menschen überlebten das Unglück. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!