-
07.02.2006
- → Ausland
US-Soldaten als Todesfahrer
Camp Lejeune/USA. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 starben bei Motorradunfällen in der Freizeit fast 350 Soldaten, fast 1000 wurden verletzt. Dies geht aus Akten der US-Streitkräfte hervor. Offiziere in Camp Lejeune in North Carolina erklärten am Wochenende, Gründe für die tödlichen Unfälle seien die Langeweile, die Auszahlung von Soldzuschlägen und Adrenalinüberschüsse bei den Soldaten nach der Rückkehr aus den Kriegsgebieten in Afghanistan und Irak. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland