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Sepulkralkultur: Eine Fotoausstellung in Kassel

Das Leben von Henryk Mandelbaum, eines überlebenden Häftlings des sogenannten Sonderkommandos von Auschwitz, beleuchtet seit gestern die Fotoausstellung »Nur die Sterne waren wie gestern« im Kasseler Museum für Sepulkralkultur (Trauerkultur). Als einer von Hunderten jüdischen Sklavenarbeitern hatte Mandelbaum monatelang in der Todeszone des Vernichtungslagers dabei helfen müssen, Leichen zu verbrennen. Er überlebte. Seine Eltern, seine Schwester und sein Bruder wurden in Auschwitz ermordet. Zwei Kasseler Fotografen haben Mandelbaums Lebensgeschichte in Text und Bild dokumentiert.

(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2006, Seite 13, Feuilleton

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