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SPD sucht Geld für Gesundheitsreform

München. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat gegenüber dem Focus eine Erhöhung der Honorare für niedergelassene Ärzte in Aussicht gestellt – wenn zugleich die Arzneimittelkosten sinken. Patienten könnten zugleich für die Akzeptanz billigerer Medikamente mit dem Verzicht auf Zuzahlungen belohnt werden. Zur Zeit werden von den Kassen 23 Milliarden Euro für Arzneimittel ausgegeben -und damit mehr als für die Honorare. Ende März soll das Konzept zur Gesundheitsreform vorliegen. Angesichts von Ärztedemonstrationen und Praxisschließungen schlug der SPD-Experte Karl Lauterbach eine höhere Einkommensteuer für Spitzenverdiener vor, um so die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung zu lösen.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2006, Seite 9, Inland

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