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Bayern: Neue Versäumnisse bei Fleischskandal aufgedeckt

Hamburg. Bayerischen Behörden werden im Wildfleischskandal immer mehr Versäumnisse vorgeworfen. Sie sollen bereits seit langem detaillierte Kenntnisse über Verstöße gegen Hygiene- und Seuchenvorschriften bei der Passauer Handelsfirma Berger-Wild gehabt, aber monatelang nicht reagiert haben. Der bayerische Verbraucherminister Werner Schnappauf kündigte zur Verbesserung der Kontrollen die Einrichtung einer Spezialeinheit an. Im Fall Berger-Wild soll die Kriminalpolizei Passau nach Informationen des Spiegel bereits am 13. Juli 2005 vom Hauptzollamt Landshut drei Aktenordner mit Beweisen erhalten haben. (AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2006, Seite 5, Inland

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