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Großbritannien

Verbot von »Palestine Action« angefochten

London. Die Mitgründerin von »Palestine Action«, Huda Ammori, hat am Mittwoch vor dem Obersten Gerichtshof Großbritanniens die Entscheidung der britischen Regierung angefochten, die Gruppe als terroristische Organisation zu verbieten. Ammoris Anwalt argumentierte etwa, dass sich die Gruppe nie für Gewalt gegen Personen ausgesprochen habe. Zudem hätten etwa die Suffragetten »ähnliche oder noch extremere Methoden angewandt, dennoch wurden sie nicht als Terroristen angesehen oder verboten«.

»Palestine Action« hatte im vergangenen Jahr mehrere Sabotageaktionen durchgeführt, die sich überwiegend gegen Rüstungsunternehmen richteten. Seit dem Verbot im Juli 2025 wurden mehr als 4.000 Menschen wegen Unterstützung der Gruppe festgenommen. Das entspricht mehr als einem Drittel aller Festnahmen wegen Terrorismus in Großbritannien seit dem 11. September 2001. Auch am Mittwoch nahm die Polizei vor dem Gericht Dutzende Menschen fest. Das Verfahren sollte am Donnerstag abgeschlossen werden. Das Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2026, Seite 6, Ausland

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