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Drohnen treffen zwei Tanker vor rumänischer Küste

Foto: Kathrin Lauer/dpa
Tanker im Schwarzen Meer vor der Küste Rumäniens

Bukarest. Bei einem Drohnenangriff vor der rumänischen Schwarzmeerküste sind zwei ⁠Chemikalientanker in Brand geraten. Sieben Seeleute werden ⁠vermisst, wie die rumänischen Behörden am Donnerstag mitteilten. Der rumänische Präsident Nicusor ‌Dan bestätigte die Drohnenangriffe, machte dafür allerdings nicht Russland verantwortlich. Anders als Nato-Militärvertreter. ‌Die beiden Schiffe lagen nahe der Mündung des Sulina-Kanals vor Anker, einer für die Ukraine wichtigen Exportroute über die ⁠Donau. Eines der Schiffe ‌befand sich in rumänischen Hoheitsgewässern, das andere knapp außerhalb.

In den vergangenen zehn Tagen wurden ​mindestens fünf weitere Frachtschiffe nahe der Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien getroffen. Nach Angaben örtlicher Behörden gelten mindestens 23 Seeleute als vermisst oder tot. Wegen der ⁠russischen Angriffe auf die ukrainischen Schwarzmeerhäfen ‌ist Kiew bei der Ausfuhr von Gütern zunehmend auf die Donauhäfen und Schifffahrtsrouten nahe der ⁠Küsten Rumäniens und Bulgariens angewiesen. (Reuters/jW)

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Erschienen am 16.10.2026, Ausland

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