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Spionage

Russland: Japanischer Journalist wegen Spionagevorwürfen festgenommen

Foto: Alexander Zemlianichenko Jr/Xinhua/dpa
Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau

Moskau. In Russland ist ein japanischer Journalist wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden. Dies berichteten russische Staatsmedien am Dienstag unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst FSB. Der Reporter der japanischen Zeitung Hokkaido Shimbun werde beschuldigt, im Auftrag des Geheimdienstes seines Landes Informationen über Russlands Verteidigungsfähigkeiten auf der fernöstlichen Insel Sachalin gesammelt zu haben.

Der FSB habe »ein Strafverfahren gegen den japanischen Staatsbürger eingeleitet« und dieser sei in Untersuchungshaft genommen worden, berichteten die Nachrichtenagenturen Tass und RIA Nowosti. Die Vorwürfe können mit bis zu 20 Jahren Haft geahndet werden. Russland hat in den vergangenen Jahren mehrere Staatsbürger von Staaten festgenommen, die es als »unfreundlich« bezeichnet, und ihnen vorgeworfen, für westliche Geheimdienste zu arbeiten. (AFP/jW)

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Erschienen am 14.10.2026, Ausland

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