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Brasilien: Regierung verkürzt Arbeitswoche

Brasília. Die Linksregierung von Luiz Inácio Lula da Silva hat zehn Tage vor der Stichwahl in Brasilien eine Verkürzung der Arbeitswoche von sechs auf fünf Tage durchgesetzt. Mit 75 zu eins stimmte der Senat am Mittwoch (Ortszeit) für eine Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 44 auf 40 Stunden in den kommenden 14 Monaten. Die Abgeordnetenkammer hatte der Verfassungsänderung schon im Mai zugestimmt. Flávio Bolsonaro, Lulas Kontrahent, lehnte die Arbeitszeitverkürzung zunächst als »opportunistisch« ab, stimmte letztlich aber selbst dafür. Lula bezeichnete das als: »wahltaktischen Opportunismus«. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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