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Aufstand im Norden

Malis Militär erobert Kidal zurück

Foto: Boubacary Bocoum/AP
Malis Ministerpräsident Abdoulaye Maiga bei einem Treffen in der Hauptstadt Bamako (14.9.2026)

Bamako. Die Streitkräfte Malis sind eigenen Angaben zufolge in die strategisch wichtige Stadt Kidal im Norden des Landes eingedrungen. »Wir sind soeben früher als geplant in Kidal angekommen«, sagte am Dienstag ein Offizier der Nachrichtenagentur AFP. »Wir stießen auf keinen Widerstand«, sagte ein weiterer Offizier. Die Tuareg-Rebellen der separatistischen Befreiungsfront des Azawad (FLA), die im April die Stadt eingenommen hatten, hatten kurz zuvor ihren »strategischen und kontrollierten Rückzug« aus der Stadt bekannt gegeben.

Zugleich gab die malische Armee »großangelegte Luft-Boden-Einsätze« in der Region um Kidal bekannt. Unterstützt wurde sie dabei nach eigenen Angaben vom russischen Afrikakorps. Die FLA erklärte, ihre Kämpfer hätten Kidal aufgrund »unverhältnismäßiger« Luftangriffe durch »russische Söldner« und »die terroristischen Kräfte der Militärjunta in Bamako« verlassen, um »Menschenleben zu schützen«. Der Rückzug sei »vorübergehend«, betonten die Tuareg-Rebellen.

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Die FLA und die mit dem Extremistennetzwerk Al-Kaida verbundene Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (JNIM) gehen seit Ende April gemeinsam gegen die in Mali regierende Militärjunta vor. Bei einer großangelegten Offensive nahmen sie mehrere Städte im Norden ein, darunter Kidal. Bei den Angriffen wurde auch Verteidigungsminister Sadio Camara getötet. (AFP/jW)

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Erschienen am 07.10.2026, Ausland

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