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Landespolitik

SPD-Kandidat Willingmann fällt bei Wahl zum Landtagsvizepräsidenten durch

Foto: Jan Woitas/dpa pool/dpa
SPD-Politiker Armin Willingmann (r.) während der konstituierenden Sitzung des Landtags in Sachsen-Anhalt

Magdeburg. Bei der Wahl der Landtagsvizepräsidenten in Sachsen-Anhalt ist der SPD-Kandidat Armin Willingmann durchgefallen. Der amtierende Umweltminister erhielt bei der Abstimmung in der konstituierenden Sitzung des Parlaments am Dienstag in Magdeburg 33 Jastimmen. 48 Abgeordnete votierten gegen den 63jährigen. Ein neuer Wahlgang erfolgte zunächst nicht.

Willingmann gehört als Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt der abgewählten Regierung von Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an. Sie führt die Geschäfte vorläufig noch amtierend weiter. Willingmann war auch Spitzenkandidat seiner Partei zur Landtagswahl. Ob die SPD in einer anderen Landtagssitzung einen neuen Vorschlag machen wird, war unklar.

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Zuvor war der CDU-Abgeordnete Carsten Borchert mit deutlicher Mehrheit zu einem der Stellvertreter des Landtagspräsidenten Tobias Rausch (AfD) gewählt worden. Rausch ist der erste AfD-Politiker, der ein solch hohes parlamentarisches Amt in Deutschland bekleidet. Mit dem Rechtsaußenpolitiker Hans-Thomas Tillschneider stellt die in Teilen extrem rechte Partei im Magdeburger Parlament zudem einen Vizepräsidenten. (AFP/jW)

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Erschienen am 07.10.2026, Inland

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