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Reserven mobilisiert

Nach Druck aus den USA: G7-Staaten geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Foto: AP Photo/Martin Meissner
Trump fordert, die Reserven anzuzapfen: Tanks einer Ölraffinerie in Gelsenkirchen am Freitag

Paris. Die G7-Staaten haben sich auf die Freigabe von ⁠bis zu 100 Millionen Barrel Diesel ⁠und Rohöl geeinigt, um die angespannten Energiemärkte zu entlasten. Die koordinierte Freigabe über die Internationale Energieagentur (IEA) soll unverzüglich ‌anlaufen und über einen Zeitraum von vier Monaten erfolgen, wie ‌die G7 in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mitteilten. Zudem ist eine vorgezogene, erhebliche Freigabe von ⁠Diesel innerhalb der ersten 20 ‌Tage durch die G7-Mitglieder und ihre Partner geplant.

Der französische Präsident Emmanuel Macron ​erklärte, die G7-Staaten hätten vereinbart, ihre Maßnahmen weiter abzustimmen, um die Öllieferungen durch die Straße von Hormus zu sichern. Zu der Gruppe gehören ‌neben Frankreich die USA, Deutschland, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan. In ihrer ‌Erklärung bekräftigten die Staats- ‌und Regierungschefs ⁠der ⁠G7-Staaten ihre Verpflichtung, auf Exportbeschränkungen für Energie und Energieträger untereinander zu verzichten. Sie ⁠riefen zudem alle Produzenten auf, keine Verbote ‌zu verhängen, die die Spannungen auf den Märkten verschärfen ⁠könnten.

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Dies gilt als Signal an die USA, die zuvor mit einem einseitigen Exportverbot für Diesel gedroht hatten. Die G7 forderten die IEA auf, die sofortige und vollständige Umsetzung der im ‌März vereinbarten Verpflichtungen zu überwachen. Zudem wollen die G7-Staaten die Wartungspläne ihrer Raffinerien untereinander abstimmen. Die Staats- und Regierungschefs verurteilten in ​der Erklärung erneut den iranischen Beschuss von Zielen in den Nachbarstaaten, von denen aus der Iran angegriffen wird, und bekräftigten ihr Festhalten an den Sanktionen gegen ‌Russland. Ausgelöst wurde die aktuelle Krise an den Energiemärkten durch den Angriff Israels und der USA auf den Iran und die nachfolgende Sperrung der Straße von Hormus. (Reuters/jW)

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Erschienen am 03.10.2026, Ausland

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