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Nach Angriffen

Ukrainische Agrarexporte haben sich halbiert

Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Inzwischen kaum noch Schiffsverkehr: Der Hafen von Odessa (28.3.2025)

Kiew. Seit Russland auf ukrainische Angriffe auf den Schiffsverkehr im Schwarzen Meer seinerseits mit Angriffen auf Schiffe und Häfen reagiert, haben sich die ukrainischen Agrarexporte mehr als halbiert. »Das bedeutet, dass wir im laufenden Wirtschaftsjahr (2026/2027) etwa 30 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar (rund 26 Milliarden Euro) nicht exportieren können«, sagte Landwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj am Freitag laut einer Meldung von Interfax. Im September seien die Exporte auf 2,4 Millionen Tonnen oder 46 Prozent der geplanten Ausfuhren gefallen. Davon waren 1,4 Millionen Tonnen Getreide.

Anfang Juli begann das ukrainische Militär, Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer, die unterwegs zu russischen Häfen waren, mit Drohnen anzugreifen. Im Gegenzug griff Russland ukrainische Häfen am Schwarzen Meer und an der Donau sowie Schiffe an. Dies brachte den Schiffsverkehr an den ukrainischen Schwarzmeerhäfen weitgehend zum Erliegen.

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Die Ukraine und Russland hatten zusammen bis 2022 einen Weltmarktanteil vor allem bei Weizen von bis zu 30 Prozent. Wichtige Abnehmerländer befinden sich in Nordafrika, dem Nahen Osten und Asien. (dpa/jW)

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Erschienen am 03.10.2026, Ausland

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