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Justizministerkonferenz: Vorsitz geht an Hessen

Hamburg. Sachsen-Anhalt wird vorerst nicht den Vorsitz der Justizministerkonferenz übernehmen. Darauf haben sich die Justizminister der Bundesländer verständigt, wie ein Sprecher des Hamburger Ressorts am Sonntag der dpa sagte. Ursprünglich sollte Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Bündnis 90/Die Grünen) den Vorsitz zum 1. Januar 2027 an Sachsen-Anhalt abgeben. Statt dessen soll Gallina die Leitung für sechs weitere Monate innehaben, um dann an Hessen zu übergeben. Zuvor hatte die Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen, ihren Vorsitz nicht an Sachsen-Anhalt abzutreten. Dort hatte die AfD die Landtagswahl vom 6. September gewonnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2026, Seite 4, Inland

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