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KNDS: Börsengang noch 2026 möglich

Düsseldorf. KNDS-Chef Jean-Paul Alary schließt einen Börsengang des Rüstungskonzerns noch in diesem Jahr nicht aus, »sofern die Marktbedingungen den Erwartungen der Aktionäre entsprechen«, wie er dem Handelsblatt von Donnerstag sagte. Bisher sei dies aber nicht der Fall. Verzögere sich der Börsengang bis 2027, könne es dann weitere Verzögerungen wegen der »Unsicherheit« des französischen Präsidentschaftswahlkampfes geben. KNDS hatte den vorgesehenen Börsengang Anfang Juli kurzfristig verschoben. Erst Ende Juni hatten Berlin und Paris die Einigung auf eine Beteiligung des deutschen Staates an KNDS verkündet. Aktuell halten der französische Staat und die Wegmann-Holding aus Kassel jeweils 50 Prozent. Durch den Börsengang soll Berlin 40 Prozent übernehmen, der französische Anteil sollte gleichzeitig auf 40 Prozent sinken. Der Rest würde an der Börse verkauft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2026, Seite 4, Inland

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