Zähe Tarifverhandlung in größter Kupfermine
Antofagasta. Die Tarifverhandlungen in der chilenischen Escondida-Mine, dem weltweiten größten Kupferförderprojekt, sind festgefahren. Die gewerkschaftlich organisierten Vorarbeiter gehen laut Mining.com davon aus, dass eine Einigung noch in weiter Ferne sei. Am Mittwoch soll der Konzern BHP Group demnach ein Angebot vorlegen, auf das bei Ablehnung maximal zehn Tage staatliche Schlichtung folgen würden. Der vorige Vorschlag biete kaum mehr als der aktuelle Tarifvertrag, kritisierte Gewerkschaftsführer Alexis Barrera am Dienstag. Ferner werde man den seitens der Geschäftsführung von Escondida geforderten Schichtwechsel von 14 konsekutiven Arbeitstagen á zwölf Stunden und 14 freien Tagen nicht akzeptieren. Barrera schloss: »Unsere Mitglieder vertrauen dem Vorstand voll und ganz, und sollte eine Streikabstimmung erforderlich sein, wird diese sicherlich erfolgreich enden.« (jW)
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