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Außenminister in Tunesien

Wadephul: Ursachen von Migration in Afrika bekämpfen

Foto: Michael Brandt/dpa
Wadephul am Montag mit dem tunesischen Außenminister Nafti in Tunis

Tunis. Außenminister Johann Wadephul drängt dazu, Ursachen der Migrationskrise in den afrikanischen Staaten stärker zu bekämpfen. »Die instabile Lage im Sahel trägt immer wieder dazu bei, dass Menschen sich auf den Weg machen in Richtung Norden, in Richtung Europa«, sagte der CDU-Politiker am Montag nach einem Treffen mit Tunesiens Außenminister Mohamed Nafti in Tunis. »Die Ursachen müssen wir gemeinsam miteinander bekämpfen und schauen, dass die wirtschaftliche Situation in diesen Ländern sich wirklich verbessert«, sagte Wadephul. Zudem müsse »unverantwortlichen Schleuserbanden«, die Migranten auf die Reise schickten, das Handwerk gelegt werden. Sie seien mit ein Grund dafür, dass auf dem Weg durch Tunesien, Algerien, Libyen oder andere Länder viele Menschen sterben. Viele Migranten seien Opfer von Schmugglernetzwerken und würden von kriminellen Gangs ausgebeutet, sagte Nafti. »Wir alle sollten daran arbeiten, Lösungen für dieses Problem zu finden«, sagte Nafti, der Migration als ein »wichtiges und gefährliches Thema« bezeichnete. Wadephul war in Tunis auch von Staatspräsident Kais Saied empfangen worden - was für einen Außenminister als außergewöhnliche Ehre gilt. Der Minister hatte zuvor Vertreterinnen und Vertreter deutscher Unternehmen in Tunesien getroffen. (dpa/jW)

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Erschienen am 01.09.2026, Ausland

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