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Politik für Konzerne

Trump wütet gegen Rechenzentren-Gegner

Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa
Die Untertanen haben das zu tun, was die Konzerne wollen: US-Präsident Donald Trump (21.8.2026)

Washington. Zwei Monate vor den Gouverneurswahlen in vielen US-Bundesstaaten sowie Zwischenwahlen zum Parlament macht Präsident Donald Trump Front gegen die wachsenden Bewegung gegen den Bau von riesigen Rechenzentren. Gemeinden in den gesamten USA seien aus einem einzigen Grund gegen Rechenzentren: weil sie »rückständig und arm« sein wollen, schrieb Trump am Montag auf der Plattform Truth Social. China könne »über diese Bewegung gegen Rechenzentren nicht glücklicher sein«.

Seit einiger Zeit macht sich immer mehr Kritik innerhalb der USA am Bau von Rechenzentren breit, die Internet-Konzerne unter anderem für den Ausbau von Künstlicher Intelligenz errichten. Kritisiert werden unter anderem Umweltauswirkungen, extrem hoher Strom- und Wasserverbrauch und Lärmbelastung für Anwohner. Trump und andere Politiker versuchen, mit dem Argument von wirtschaftlichem Wachstum in den Regionen gegenzusteuern. Viele Kommunalpolitiker haben solche Rechenzentren gegen zum Teil erhebliche Proteste durchgedrückt. Vor allem Cloud-Schwergewichte wie Amazon, Google, Microsoft und Meta stecken in der Hoffnung auf zukünftige Profite gerade hunderte Milliarden Dollar in den Ausbau von KI-Rechenzentren, ebenso der Chipkonzern Nvidia. (dpa/jW)

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Erschienen am 01.09.2026, Ausland

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