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Migration Ceuta

Spanien sieht Schuld bei Russland und Israel

Madrid. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Russland und Israel vorgeworfen, den massenhaften Grenzübertritt von Marokko in die spanische Exklave Ceuta angeheizt zu haben. Netzwerke aus beiden Ländern hätten Falschmeldungen in sozialen Netzwerken verbreitet, Untersuchungen des Diplomatischen Dienstes der EU (EAD) wiesen auf diese Akteure ‌hin, erklärte Sánchez am Montag im Radiosender Ser. ‌Die beiden Staaten hätten die Krise genutzt, um Madrid wegen seiner Haltung zu den Kriegen in der Ukraine und in Gaza zu kritisieren. Spekulationen über eine Beteiligung Marokkos wies Sánchez hingegen »entschieden zurück«. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2026, Seite 6, Ausland

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